FairPlace ist ....
wenn Geben und Nehmen dieselbe Richtung haben – ohne Geld, aber mit nachhaltiger Wirkung.
Manchmal braucht es keinen Fördertopf, keine Bühne, kein großes Versprechen.
Manchmal reicht ein Raum voller Menschen, die bereit sind, etwas einzubringen.
Genau das ist der FairPlace.
Der Ort, an dem aus Ideen Vereinbarungen entstehen.
Gute Geschäfte für eine nachhaltige Region
Am 6. Juni von 11:30 bis 13:30 Uhr wird die Jahrhunderthalle Bochum durch den FairPlace zum lebendigen Marktplatz – im Rahmen des Gutes Morgen Festivals der GLS Bank. Hier treffen lokale Organisationen und lokale Unternehmen aufeinander. Nicht zum Netzwerken, sondern um gemeinsam konkrete Kooperationen zu vereinbaren.
Hier trifft Angebot auf Bedarf. Idee auf Möglichkeit. Und aus Begegnung wird Vereinbarung.
Gute Geschäfte eben: Ohne Geld, aber mit nachhaltiger Wirkung.
Für wen ist der FairPlace und warum teilnehmen?
Der FairPlace richtet sich in erster Linie an gemeinwohlorientierte lokale Organisationen (Initiativen, Vereine etc.) und lokale Unternehmen:
Für Organisationen
Sie bringen ein konkretes Vorhaben mit und das, was sie selbst einbringen können. Sie finden Partner, die mitziehen, mitdenken oder mit anpacken. Sie benötigen weder Roll-up noch Beachflag noch Flyer.
Für Unternehmen
Sie bringen Zeit, Know-how, Materialien oder Engagement ein und gewinnen neue Perspektiven, Kontakte und Kooperationen vor Ort. Zugleich wird sichtbar, wofür die Unternehmen stehen – ganz ohne einen Messestand aufbauen oder Branding-Material mitbringen zu müssen.
Hier geht es jedoch nicht nur um Sichtbarkeit, sondern vor allem um Zusammenarbeit. Nicht nur um Reichweite, sondern darum, konkrete Vorhaben gemeinsam möglich zu machen.
Wenn aus Begegnung Vereinbarung wird
Sobald der FairPlace beginnt, kommt Bewegung in den Raum, denn: Organisationen und Unternehmen kommen nicht mit leeren Händen. Beide Seiten bringen etwas mit und beide Seiten suchen etwas. Das charmante, aber klare Prinzip:
Ohne Tausch keine Vereinbarung.
Das bedeutet: Es wird nicht gespendet, es wird getauscht – fair und auf Augenhöhe, beispielsweise:
- Zeit gegen Räume
- Know-how gegen Engagement
- Material gegen Manpower
Hier entscheidet sich, was aus Ideen wird.
In den ersten 90 Minuten stehen lokaler Austausch und lokale Vereinbarungen im Mittelpunkt. In den anschließenden 30 Minuten erweitert sich der Kreis um weitere Unternehmens-Akteure aus dem Festivalumfeld, um dort anzusetzen, wo noch Potenziale liegen und weitere Vereinbarungen entstehen können.
Niedrigschwellig, nachhaltig und fair
Der FairPlace kommt bewusst ohne Geldfluss aus. Es geht nicht um Sponsoring oder Spenden, sondern um das, was bereits da ist. Denn Nachhaltigkeit bedeutet auch: Ressourcen zu nutzen statt neu zu beschaffen:
- Zeit
- Know-how
- Materialien
- Kontakte
- Tatkraft
Oft sind es gerade die kleinen Beiträge, die im richtigen Moment enorme soziale, wirtschaftliche und ökologische Wirkung entfalten. So entsteht Zusammenarbeit, die die Region nachhaltig stärkt.
Der FairPlace beim Gutes Morgen Festival
Ursprünglich sollte der erste FairPlace schon im November 2025 stattfinden, wurde aber aus Überzeugung verlegt, denn: Die große Nachfrage hat gezeigt, dieses Format braucht einen Rahmen, der seiner Energie gerecht wird.
Das Gutes Morgen Festival bringt Menschen, Organisationen und Unternehmen zusammen, die Wirtschaft, Gesellschaft und Nachhaltigkeit neu denken möchten. Es ist ein Ort für Haltung, Verantwortung und Zukunft. Der FairPlace ist darin kein Programmpunkt unter vielen, sondern der Ort, an dem Inspiration in konkrete Vereinbarungen übergeht.
Die Einbettung in das Festival ist deshalb zugleich klares Statement: Nachhaltigkeit braucht Räume, in denen aus Ideen gemeinsames Handeln wird.
Der FairPlace ist genau so ein Raum. Mitten in Bochum, für Bochum und die Region.
Schirmherrschaft: Verantwortung als Mannschaftsleistung

Schirmherr der Veranstaltung ist:
Matthias Mühlen, Mitglied der Geschäftsleitung und Direktor Nachhaltigkeit des VfL Bochum 1848 GmbH & Co. KGaA.
"Nachhaltigkeit braucht gemeinschaftliches Denken und Vernetzung, um innovative und wirkungsvolle Lösungen zu entwickeln. Nur so kann ein Wandel aktiv und positiv gestaltet werden.
Für all diese Attribute bietet der FairPlace den idealen Raum für Zusammenarbeit. Er bringt verschiedenste Akteurinnen bzw. Akteure zusammen und begleitet sie zielgerichtet."
(Matthias Mühlen)
Nachhaltigkeit ist kein Einzelsprint, sondern Mannschaftsleistung.
Ihre Chance
Sie möchten dabei sein oder mehr wissen? Melden Sie sich hier an oder schicken Sie uns einfach eine Mail an: FairPlace(at)ehrenamt-bochum(dot)de
Sie benötigen Input zu den Tauschmöglichkeiten oder den Nachhaltigkeitszielen? Lassen Sie sich von unseren Beispielen inspirieren!
Inspiration zur Tauschmöglichkeiten und Nachhaltigkeitszielen
Nachhaltige/r Konsum und Produktion
Großunternehmen & Bildungsinitiative
Ein Unternehmen plant einen Azubi-Tag zum Thema „Nachhaltigkeit“. Eine kleine Initiative gestaltet eine Mitmachstation zum Thema Klimagerechtigkeit. Im Gegenzug erhält sie Hilfe beim Schreiben eines Förderantrags durch die Unternehmenskommunikation.
Nachhaltige Städte & Gemeinden
Initiative & Unternehmen
Eine Initiative plant Hochbeete in der Stadt, hat aber keine Werkzeuge. Ein Unternehmen stellt diese zur Verfügung und erhält im Gegenzug Unterstützung beim Aufbau seines Mitarbeiterfests.
Maßnahmen zum Klimaschutz
Nachbarschaftsprojekt & Einzelhandel
Ein Nachbarschaftsprojekt möchte eine Pflanzaktion im Viertel starten, hat aber keine Pflanzen. Ein lokales Gartencenter stellt Setzlinge zur Verfügung. Im Gegenzug unterstützt das Projekt das Gartencenter bei der Bewerbung seines „Grünen Monats“ über seine lokalen Kanäle.
Gesundheit & Wohlergehen
Senioreninitiative & IT-Unternehmen
Eine Senioreninitiative möchte ihre Veranstaltungen digital bewerben, hat aber keine eigene Webseite. Ein IT-Unternehmen hilft mit einer einfachen Landingpage. Als Dankeschön bietet die Initiative ihre Perspektive und Expertise zur digitalen Barrierefreiheit im Unternehmen an.
Leben an Land
Tierschutz & Gartenbaubetrieb
Eine Tierschutzinitiative benötigt Baumaterial für Igelhäuser. Ein Gartenbaubetrieb spendet Reste aus dem Lager. Im Gegenzug hilft die Initiative mit ihrem Netzwerk bei der Suche nach Auszubildenden im Umweltbereich.
Weniger Ungleichheiten
Werbeagentur & Sportverein
Ein kleiner Sportverein sucht Unterstützung beim Gestalten von Flyern für sein Inklusionsangebot. Eine Kommunikationsagentur übernimmt Satz und Druck. Im Gegenzug moderieren zwei Vereinsmitglieder ein Bewegungsangebot im Rahmen des nächsten Gesundheitstags der Agentur.
Sauberes Wasser & Sanitäreinrichtungen
Bank & Nachbarschafts-Café
Eine Bank möchte ihre Eingangshalle für eine Ausstellung nutzen, hat aber keinen Zugang zu lokalen Künstler*innen. Ein Nachbarschaftscafé vermittelt Kontakte und kuratiert die Schau. Dafür unterstützt die Bank das Café mit einem dringend benötigten Wasserspender.
Kein Hunger
Konzernkantine & Ehrenamtsverein
Ein Konzern hat regelmäßig planbare Lebensmittelreste. Ein kleiner Verein nutzt diese für Kochabende mit Jugendlichen. Im Gegenzug übernimmt der Verein einen Info-Tisch zum Thema „Lebensmittel retten“ beim CSR-Tag des Unternehmens.
Hochwertige Bildung
Kita & Handwerksbetrieb
Eine Kita sucht neue Sitzmöbel für den Gruppenraum. Ein Handwerksbetrieb hat ausgemusterte, aber gut erhaltene Stühle. Die Kita hilft im Gegenzug mit Eltern und Kindern bei der Gartengestaltung des Firmengeländes.
Partnerschaften zur Erreichung der Ziele
Krankenhaus & Umweltgruppe
Ein Krankenhaus möchte seine Außenflächen naturnaher gestalten. Eine Umweltgruppe plant eine Pflanzaktion mit Ehrenamtlichen. Als Gegenzug stellt das Krankenhaus Räume für deren Workshops zur Verfügung.

